PRESSEINFORMATIONNovember 2011
Mooswald: Siegerentwurf im städtebaulichen Architektenwettbewerb für den Carl-Sieder-Weg wurde prämiert.
Nachdem der Bauverein Breisgau eG einen städtebaulichen Architektenwettbewerb für die Neubaubebauung im Carl-Sieder-Weg ausgelobt hatte, fiel am 16. November die Entscheidung des hochkarätig besetzten Preisgerichts. Da es für den Bereich Falkenbergerstraße - Elsässer Straße und Riesenweg bisher keinen Bebauungsplan gibt, hatte der Wettbewerb auch die städtebauliche Neuordnung durch ein Gesamtkonzept zum Ziel.
Sieben Architekturbüros hatte der Bauverein für den „Nichtoffenen Realisierungswettbewerb zur Vergabe eines Planungsauftrags“ ausgewählt. Unter dem Vorsitz des Stuttgarter Stadtplaners Professor Franz Pesch entschied sich die 25-köpfige Jury, zu der u.a. Baubürgermeister Professor Martin Haag und Professor Wulf Daseking, Leiter des städtischen Planungsamtes gehörten, für den Entwurf des renommierten Freiburger Büros Sacker Architekten. Der Entwurf überzeugte insbesondere darin, dass er einen verkehrsfreien grünen Innenhof im entstehenden Quartier vorsieht, abgeschirmt vom Verkehrslärm der Elsässer Straße, und diese selbst an stadträumlicher Qualität gewinnt.
Im Stadtteil Mooswald plant der Bauverein Breisgau auf eigenem Grundstück ein Neubauvorhaben mit 44 Wohneinheiten inklusive fünf Reihenhäusern. Durch Überplanung von Grundstücken steht inklusive der Straßenfläche im Carl-Sieder-Weg eine Baufläche von 5100 Quadratmetern zur Verfügung. Die vorgesehenen Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind als Miet- und Eigentumswohnungen für eine sozial vielfältige Bewohnerschaft konzipiert. Das neue Quartier umfasst auch eine Kindertagesstätte sowie einen Gemeinschaftsraum, um der Idee gemeinschaftlichen Wohnens städtebaulichen Ausdruck zu geben.
Weichen werden dafür die fünf Doppelhäuser des Bauvereins aus den 30er Jahren. Diese boten bisher nur Wohnraum für elf Mietparteien und entsprechen in baulichen und energetischen Standards nicht den zukünftigen Anforderungen an flexibles, barrierefreies Wohnen. Angesichts begrenzter Bauflächen, des anhaltend hohen Bedarfs an bezahlbaren Mietwohnungen und des starken Trends zum Erwerb von Wohneigentum hat sich der Bauverein dafür entschieden die eigenen Grundstücksflächen optimaler zu nutzen und dafür mehr Wohnraum zu schaffen – ganz im Sinne der wohnungspolitischen Ziele der Stadt Freiburg. Auch für den Bauverein ist die Wohnungsnachfrage spürbar, verzeichnet er doch Jahr für Jahr starke Mitgliederzuwächse. Allein in 2011 werden es rund 1000 Neumitglieder sein.


